Aktueller Stand (02.06.2016) von meinen Tinctorius Black surinam.


Die ersten drei Bilder zeigen meine Tinctorius Black suriname kurz nach dem Landgang sowie kurz vor dem Landgang. Alle Bilder sind vom 12.05.2016

Das letzte Bild zeigt meine Quappen von Tinctorius yellow head. Dauert nicht mehr lange bis zum schlüpfen.


Heute habe ich mal ein Bild vom Aufzuchtsbecken geschossen. Bild zwei zeigt die Entwichlung der Gelege vom 25.04.2016. Leider sind mir alle Tinctorius Black suriname Eier nach & nach verpilzt. Die anderen beiden Gelege von Tinctorius Pic Matecho & Tinctorius Brasil yellow head entwicklen sich top. Die beiden Gelege sind jetzt eine Woche alt.


Auf diesem Bilder könnt Ihr schön die Entwicklung eines Tinctorius Azureus sehen.


Nach dem Wochenende in Hamburg wo ich meinen engen Froschfreund Ralph Eckhardt wieder besucht habe. " Am Samstag 23.04.2016 einen sehr tollen Wabi Kusa Workshop besucht " Am Montag wieder zu Hause habe ich dann wieder drei Gelege entdeckt. Links oben ein Gelege von Tinctorius Brasil yellow haed & rechts daneben ein Gelege von Tinctorius Pic Matecho & zum Schluss unten ein Gelege von Tinctorius Black suriname.


Bild eins ist ein Gelege von Tinctorius Black suriname 10 Tage nach ablage. Bild zwei ist ein Gelege von Tinctorius Pic Matecho. Bild drei ist ein Gelege von Tinctorius Black suriname. Bild vier ist ein Gelege von Tinctorius Brasil yellow haed. Bild fünf & sechs zeigt Quappen von den Tinctorius Black suriname mit sieben Wochen. Bild acht zeigt das Paar Tinctorius Brasil yellow haed bei der Eiablage. Alle Bilder sind aus dem April 2016


Zwei ganz tolle Bilder von Tinctorius Azureus Quappen.


Gelege von Tinctorius Pic Matecho 26.03.2016


Das Gelege von den Tinctorius Pic Matecho habe ich im Laub entdeckt beim Auffrischen. 21.03.2016


Da ich ja wie schon geschrieben ein Jahr Zwangspause einlegen musste, habe ich meine erste Quappenanlage verkauft. Auf diesen vier Bilder seht Ihr meine neue Quappenanlage.

Ich habe ein Terrarium genutzt mit den Maßen 80x40x40. Der Aufbau ist im Prinzip fast der gleiche wie bei dem Aquarium ( siehe weiter unten ).

 

Diesmal habe ich Plastegitter genohmen anstatt einer Plexiglasscheibe. Ich nutze das Terrarium auch gleich für meine Pflanzen, die später in neue Froschbecken verbaut werden sollen.

Die unteren beiden Bilder zeigen meine Quappen & Gelege von den Tinctorius Black suriname.


Hier seht Ihr Gelege von meinen Phyllobates bicolor. In der Regel braucht die Entwicklung vom Ei bis zur Quappe bei Phyllobates bicolor 14Tage. Nach dieser Zeit schlüpfen die Quappen dann aus dem Gallertartigen Masse und schwimmen frei.


Hier seht Ihr zwei Wochen später, das die Quappen von Phyllobates bicolor frei schwimmen. Ich belasse die frisch geschlüpften Quappen noch für zwei bis drei Tage in der Petrischale, bis die ausliegenden Kiemen ( man sieht kleine rote Äderchen) nicht mehr zu sehen sind. Der Wasserstand ( Quappentee ) beträgt für diese Zeit eine Höhe von zwei bis drei Milimeter.


Auf diesen beiden Bildern seht Ihr einige Gelge von meinen Tinctorius Morphen 2013.


Auf dem ersten Bild sind zwei Quappen vor dem Umsetzen in die Aufzuchtbehälter zusehen. Auf Bild zwei sitzt eine der zwei Quappen in ihrem Aufzuchtsbehälter. Es sind beides Quappen von Tinctorius Patricia.


Diese vier Bilder geben meine eigene gebaute Quappenanlage wieder.

Da ich mir keine professionelle Quappenanlage leisten konnte, habe ich ein altes  Aquarium umgebaut. Ich besorgte mir eine handelsübliche Plexiglasscheibe mit sechs mm Stärke, in der Blumtopfabteilung sechs gleich große Plastetöpfe.

 

Als ich wieder zu Hause war habe ich mit dem Akkuschrauber und einem Kegelbohrer mehre Löcher in die Plexiglasschreibe gebohrt. Der Grund hierfür ist das die Plexiglasscheibe keinen Auftrieb hat und somit unter Wasser bleibt. Nachdem ich damit fertig war, habe ich mir einen sechs mm Holzbohrer genommen um die Löcher zu bohren an den vier Ecken und in der Mitte.

 

Dann habe ich mit Kabelbinder die Plastetöpfe an der Plexiglasscheibe befestigt. Ein alter Aquariumheizstab hat als Heizung erhalten müssen. Der Heizstab wurde auf 24 Grad gestellt und unter der Plexiglasscheibe auf dem Boden mit den vorgesehene Haltung befestigt.

Als nun alles fertig war habe ich das Osmosewasser( Erklärung folgt weiter unten auf der Seite ) ins Aquarium gelassen bis zu einem Gewissen Höhe. Danach wurde der Heizstab eingesteckt und die Becher mit den Quappen ins Aquarium gestellt.

 

Auf den Bildern kann man schön sehen, dass die Becher mit den Quappen im Wasser stehen und somit sich das Wasser in den Bechern auf die eingestellten 24 Grad erwärmt.

Somit  konnten die Quappen einziehen. Für die Aufzucht von Quappen sollten Lebensmittel echte Behälter verwendet werde. Grund hierfür:  aus " Nicht " Lebensmittel echten Gefäßen kann das UV Licht den Weichmacher austreten lassen. Dieser Weichmacher hat schädliche Auswirkungen auf die Quappen, was durch Körperliche Schäden sichtbar wird.

 

In das Aquarium habe ich dann die zwei Endstücke vom Vorschaltgerät ( aus der Aquaristik ) gelegt. Auf die UVP T8  Röhre von Lucky Reptil 2.0 dann einen Reflektor gesetzt. Die T8 Röhre wurde über eine Zeitschaltuhr gesteuert, somit ging sie nur für eine Stunde an und nicht wie das normale Licht für 12 Stunden. Als dieses auch fertig war habe ich das Aquarium mit Glasscheiben abgedeckt und als normale Beleuchtung eine " Doppel Top " von Exo Terra rauf gelegt mit einfachen Energiesparlampen. Fertig ist meine selbst gebaute Quappenanlage.

Ich hoffe ich konnte euch in diesem Bericht den Bau einer eigenen Quappenanlage näher bringen.


Zu sehen ist auf Bild eins ein Epipedobates anthonyi der an Land gegangen ist.

Auf den rechten Bildern seht Ihr zwei Tinctorius Alanis kurz vorm Landgang.

Auf dem linken Bild unten ein Tinctorius Alanis der gerade das Wasser verlassen hat.


Das sind ein paar Bilder von meinen Nachzuchten.

Zu sehen sind Tinctorius Alanis & Tinctorius Patricia.

Auf den Fotos sind die Jungtiere in verschiedenen Altersstufen.

Landgänger gehen bei mir nicht unter vier Monaten aus der Anlage. Dadurch kann ich gewährleisten das sie futterfest, gesund & fit sind. Futterfest definiere ich: das sie an Springschwänze, kleine sowie große Fruchtfliegen, Erbsenblattläuse, Weizenblattläuse gehen.


Auf diesen Bildern ist eine professionelle Quappenanlage zusehen.

In vielen Onlineshops kann man auch andere Quappenaufzuchtstationen kaufen.

Da es viele unterschiedliche Ausführungen zu verschiedenen Preisen gibt, sollte jeder für sich entscheiden wieviel Geld er ausgeben möchte oder auch nicht.

 

 

  Einmal der Rolls Royce unter den Quappenaufzuchtstationen von ENT als Beispiel.

- mit Platz für 450 Quappen
- 5 Schubladen mit je 90 Einheiten
- Überlauf je Box
- Interierter Wassersammelteil
- Ablauf regelbar über Ventil
- Passendes 3D Regal inklusive
- Dieses Systhem bringt ein unglaubliche Zeiterspanis mit sich

Der Neupreis für ein solches Systhem liegt (lag) bei nahe zu 2000 € incl dem 3D Regal.


Diese beiden Bilder zeigen die Poolhaltung.

Es gibt einige Fösche, wie z.B. Phyllobates bicolor, Phyllobates terribilis, Epipedobates anthonyi wo man mehrere Quappen in einem großen Gefäß ( wir sagen dazu Poolhaltung ) aufziehen kann.

Da dieses Thema noch in den Kinderschuhen steckt, was speziell die Poolhaltung von Tinctorius Morphe angeht und sich da die Gelehrten noch streiten ob " ja oder nein". Einige meiner Froschfreunde machen Poolhaltung bei Tinctorius Morphen, andere dagegen ziehen ihre Quappen wie ich einzeln auf. Ich sage immer: "Jeder sollte für sich, seinen eigenen Weg finden, der für Ihn der besste ist".


Auf allen vier Bildern zusehen: meine Epipedobates anthonyi Nachzuchten.

Man kann gut die Größenunterschiede sehen.


Das was Ihr hier seht ist ein Qophaga Pumilio cristobal Gelege.

Auf Bild eins und zwei ( Oben ) das gleiche Gelege etwas weiter in der Entwicklung.

Bild drei ( links unten ) zeigt das Weibchen mit einer Quappe auf Rücken und das Männchen ruft daneben. Bild vier zeigt das Terra von Oophaga Pumilio cristobal.


Das auf Bild eins ist eine Quappe von Ranitomeya ventrimaculata.

Bild zwei & drei zeigen das Ranitomeya ventrimaculata Männchen beim Quappen Transport.

Bild vier zeigt meine Ranitomeya im Terra 90x40x40.


Hier zu sehen auf Bild eins ( links oben ) ein frischer Landgänger von Tinctorius Lawa green.

Auf Bild zwei & drei zeigt die Geschwister kurz vorm Landgang.

Das vierte Bild ( rechts unten ) zeigt die Mutter von den Jungfröschen beim fressen.


Links zeigt die Quappe von meinen Tinctorius Black suriname. Das rechte Bild zeigt die Weibchen beim Springschwanz fressen.


Ihr werdet euch bestimmt fragen: was füttert der Riccardo den seinen Quappen?

Ich füttere meinen Quappen in den ersten Tagen Microfutter von Sera.

Je nach Froschart geht es weiter mit Tetra Fresch Delica ( Gel Food ) &  Micro Pellets von Zoo Med für Quappen.

 

Später kommt dann noch Lebendfutter dazu: Rote Mücklenlarven,Enchyträen,

Wasserflöhe ( Daphnien), weiße Mücklenlarven. Das Lebendfutter sowie das Tetra Frech Delica, Mircofutter von Sera bekommt man in jedem guten Zoofachgeschäft. Tetra Fresch Delica bekommt man in verschiedenen Geschmacksrichtungen.

 

In jedem Aufzuchtsbehälter habe ich Javamoos, da ich mitbekommen habe das meine Quappen auch gerne dabei gehen um es zu fressen. Man kann das Javamoos ( in Zoofachgeschäft erhalten ) gut auf den ganzen Bildern sehen.


Damit Ihr wisst wonach Ihr Im Zoofachgeschäft fragen oder suchen müsst.


Hier ein paar Bilder vom Lebendfutter, was ich oben aufgeführt habe.

 

 

Von links nach rechts:

Rote Mückenlarven

Enchyträen

Wasserflöhe ( bekannt auch als Daphnien )

Weiße Mückenlarven


Quappentee und wie man Ihn selber Herstellt.

 

Das Bild links oben zeigt aufgeplatzte Erlenzapfen die man jedes Jahr selber sammeln kann.

Das Nachbar Bild zeigt getrocknetes Eichenlaub was ich mir immer bei einem Onlineshop bestelle. " hier die Seite www.Ben´s Jungle.de "

Links unten seht Ihr fertigen Sud ( Konzentrat )

 

Rezept:

10 - 15 Erlenzapfen ( kommt auf die größe an )

2 - 5 Eichenblätter ( je nach  größe  )

beides in einen Messbecher,

einen halben Liter Wasser im Wasserkocher aufsetzen,

das kochende Wasser über die Erlenzapfen und Eichenblätter giessen und fünf Stunden ziehen lassen,

eine Pet Flasche mit 0,5 l nehmen ( vorher sehr gut ausspülen ),

einen Trichter in die Pet Flasche stecken,

eine handelsübliche Filtertüte in den Trichter stecken,

jetzt den Inhalt des Messbechers in den Trichter mit Filtertüte kippen und durchlaufen lassen,

die Filtertüte ist wichtig damit wir keine Schwebeteilchen im Sud haben,

fertig ist unser Sud ( Konzentrat ).

Der Sud enthält Huminsäure und macht das Wasser weicher sowie leicht sauer ( Antibakteriell ).

Jetzt nehmen wir fünf Liter Osmosewasser und ziehen in einer Spritze 50 ml vom Sud auf.

Hier einige Beispiele fürs Mischverhältnis:

100 ml auf 10 l Osmosewasser

150 ml auf 15 l Osmosewasser

Dann wird der Inhalt der Spritze ins Osmosewasser geben.

 

Fertig ist der Quappentee.

Ich wünsche euch nun viel Spaß beim Quappentee herstellen.

P.S. Man kann in einigen Onlineshops auch fertigen Quappentee kaufen.

 

Quappentee (Bens-Jungle)

 

 

 Auf dem letzten Bild sehen wir den fertigen Quappentee in einer Pipettenflasche. Diesen Quappentee gebe ich immer in die Petrischalen unter den halben Kokosnussschalen. (meine Laichhäuschen )



Osmosewasser:

 

Zur Aufbereitung von Leitungswasser, ca.75 - 90 l/Tag. Die Umkehrosmoseanlagen der Baureihe Easy Line sind kompakt und leistungsstark. Sie werden auch höchsten Ansprüchen an die Wasserqualität gerecht. Der Feinfilter hält alle Schmutzpartikel über 5 µm zurück. Der Aktivkohlevorfilter entfernt Chlor zum Schutz der Membrane. Das Modul besteht aus Membrane, Druckrohr und Flow Restrictor.

Die Membrane sind das Herzstück der Anlage und für die Reinwasserqualität entscheidend. In unseren Anlagen arbeiten wir ausschließlich mit TFC (Polyamid/Polysulfon) Membranen der neuesten Generation. 
Die Anlagen arbeiten mit einer Ausbeute von ca. 3 - 4:1 (Abwasser: Reinwasser) und besitzen eine Salzrückhaltung von ca. 95 - 98 %.

Das Bild unten zeigt eine Beispiel für eine Osmoseanlage.

Ich besitze eine Osmoseanlage seid über 20 Jahren.

Damals für meine Diskusfische und für die ganzen L- Welse. Jetzt nutze ich das Osmosewasser für meine Beregnungsanlage,Quappentee & zum besprühen der Bromelien.

Der Vorteil vom Osmosewasser bei der Berenungsanlage ist: die Pumpe länger "lebt", die Düsen nicht verstopfen oder verkalken. Noch ein Vorteil ist man braucht nicht so viel die Glasscheiben vom Terra putzen.

Falls einer Orchideen im Terra pflegt.... Orchideen danken es auch wenn man sie mit Osmosewasser besprüht.